Arbeitskreise
AK 1: Info-Stand auf dem Markt in Stralsund
Mein Name ist Klaus Liebisch. Ich bin am 16.09.1952 in Alfeld / Leine geboren. Eingeschult wurde ich im April 1958 in die Sprachheilschule „Am hohen Ufer“ in Hannover. Mache seit 17Jahren Selbsthilfe Stottern in Nienburg / Weser. Info – und Messestände habe ich in Hannover, Goslar, Wilhelmshaven, Rostock, Bremen und andere Städte im LV Gebiet betreut. Seit 14 Jahre bin ich im Vorstand tätig.
Auf dem Marktplatz in Stralsund möchten wir am Samstagvormittag einen Info-Stand aufbauen. In persönlichen Gesprächen und mit unserem Info-Material möchten wir die Passanten über Stottern aufklären und auf den Kongress in der JH Stralsund / Devin aufmerksam machen. Krystyna und Heinz werden uns am Stand unterstützen – vielleicht ja auch du? An Spaß wird es uns also nicht fehlen!
AK 2: Bernsteinschleifen – Achtsamkeit und Ausdruck durch kreative Handarbeit
Christoph Steuter aus Köln engagiert sich seit nahezu zwei Jahrzehnten in der Stotterer-Selbsthilfe. Im Hauptberuf arbeitet er im pharmazeutischen Großhandel und vertritt dort die Interessen schwerbehinderter Kolleg:innen.
Das Bernsteinschleifen ist ein ruhiges, konzentriertes Angebot, das Feinmotorik, Achtsamkeit und Atembewusstsein fördert.
Durch die gleichmäßigen Bewegungen beim Schleifen entsteht eine entspannende, rhythmische Tätigkeit, die helfen kann, Spannungen zu lösen, den Atemfluss zu harmonisieren und dadurch auch die Sprechweise bewusster zu gestalten.
Gerade für Menschen, die stottern, kann diese Form der Handarbeit eine unterstützende Wirkung haben: Sie stärkt die Selbstwahrnehmung, fördert Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit Sprache und unterstützt so die kommunikative Selbstsicherheit.
Ziel: Förderung von Entspannung, Atembewusstsein, Stressabbau und Selbstvertrauen beim Sprechen durch eine handwerklich-kreative Tätigkeit mit Bezug zur natürlichen Umgebung der Ostsee.
AK 3: Buko-Chor
Referentin ist Dorothea Beckmann, Logopädin und Chorleiterin aus Münster, seit 1990 in der Stotterer-Selbsthilfe, seit 2002 Buko-Chor-Leiterin
Wer Lust hat, beim Buko selbst aktiv zu werden, Spaß zu haben und Applaus zu bekommen, ist beim Arbeitskreis Buko-Chor genau richtig. Ja, hier wird gesungen – das sollte aber niemanden abschrecken, denn: Singen kann jeder! Im Arbeitskreis werden wir in kurzer Zeit drei bis fünf einfache Lieder einüben, meist verbunden mit Bewegung und rhythmischen Elementen, die wir dann beim Bunten Abend auf die Bühne bringen. Dabei steht der Spaß im Vordergrund. Daneben gibt es ein paar Stimm- und Atemübungen und Infos über den gesunden Gebrauch der Stimme. Je mehr Leute mitmachen, desto stimmgewaltiger und stimmungsvoller das Resultat.
AK 4: Erzählwerkstatt
Fiede Krause, Ergotherapeut mit Schwerpunkt Sensorische Integration und Wahrnehmung, abgeschlossene Erzählausbildung und reiche Erfahrung im Erzählen vor Publikum –
und selbst vom Stottern betroffen.
Ohne Auswendiglernen machen wir spannende Erfahrungen im Freien Erzählen trotz Stottern.
Kennst Du das auch? Du sprichst. Aber es klingt kraftlos, langweilig, monoton. Das Sprechen ist anstrengend und macht keinen Spaß.
Dennoch sind wir tagtäglich gefordert, uns als Redner oder Rednerin zu präsentieren: In der Teambesprechung unsere Meinung zu vertreten. In der Konferenz das Projekt vorzustellen. Auf der Geburtstagsfeier den Gastgeber mit einer Rede zu würdigen. Im Freundeskreis vom letzten Urlaub zu erzählen, oder einen Witz zum Besten geben.
Wir wollen deshalb in diesem Arbeitskreis die Technik des Erzählens üben. Märchen und Geschichten sind dafür ein gutes und geeignetes Übungsfeld.
Geschichten trotz Stottern spannend zu erzählen? Das ist möglich!
Erzählen macht Spaß und stärkt unser Selbstvertrauen, insbesondere wenn wir spüren, dass wir die Zuhörer „fesseln“ können. Ohne auswendig zu lernen, sammeln wir grundlegende Erfahrungen in lebendigem, freiem Erzählen. – Erfahrungen, die sich im Alltag bei vielen Gelegenheiten anwenden lassen.
Dieser Arbeitskreis ist auf die Bedürfnisse stotternder Menschen zugeschnitten und bietet einen geschützten Rahmen, um neue Sprecherfahrungen zu sammeln.
AK 5: Fahrrad, Stralsund, Gedichte
Elisabeth Bahlmann ist seit den 70iger Jahren mal mehr mal weniger in der Stotterer-Selbsthilfe engagiert. Sie liebt das Fahrrad, ist neugierig auf ihre Umgebung und taucht gerne mit allerlei Sprechübungen in klangvolles Sprechen ein.
Ausgehend von der Jugendherberge wollen wir den Ostseeradweg Richtung Stralsund fahren. Der zum großen Teil gut ausgebaute, hügelige Radweg bietet uns großartige Blicke auf den Strelasund, führt an dem schon von weitem sichtbaren, hellblauen Gebäude der Volkswerft vorbei und unterquert den Rügendamm.
Unser erstes Ziel ist der Hafen mit dem Ozeaneum. Pausieren werden wir dann auf dem Alten Markt. Dort können wir das Rathaus, die Nikolaikirche und die anderen historischen Gebäude bestaunen.
Die Fahrstrecke hin und zurück beträgt ca. 20 km. Die Räder werden gestellt.
Unterwegs halten wir immer wieder an, tragen Gedichte vor und lassen unsere Sprache so fließen wie die Wellen im Bodden.
AK 6: Hausdörfer wusste das - auch ohne MRT
Stottern neu verstehen – Hausdörfer trifft Neurowissenschaft
Hartmut Bewernick: Seit vielen Jahren war und bin ich in der Stotterer-Selbsthilfe (Hamburg, Bonn, Berlin) aktiv und arbeite seit über acht Jahren als Seminarleiter auf den Hausdörfer-Wochen auf Sylt und jetzt auf Amrum, tief verbunden in der Tradition von Oscar Hausdörfer. Beruflich bin ich Diplom-Informatiker, Business Analyst, Requirement-Engineer, systemischer Berater und Agility Master (Fokus Selbstentfaltung, Ressourcenstärkung) und privat als Improtrainer unterwegs. In meinem Seminar verbinde ich Hausdörfers Lehre, Erfahrungsansatz mit verständlichen neurowissenschaftlichen Erklärmodellen: wie Sprache sich über Hören, Bewegung, Atmung und Haltung selbst reguliert – und warum weniger Kontrolle oft mehr Sprachfluss ermöglicht.
Was, wenn Stottern kein Defekt ist, der Fokus nicht allein auf Bug-Fixing liegen muss, sondern eine Frage der Steuerung, der Regulierung ist?
Oscar Hausdörfer entwickelte seine Lehre in einer Zeit ohne Hirnscanner, ohne Feedbackschleifen-Modelle, ohne neurowissenschaftliche Begriffe. Und doch beschrieb er mit erstaunlicher Klarheit, wie Sprache sich selbst reguliert, wenn man sie lässt.
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen heute, was Hausdörfer bereits vor über 100 Jahren als stark stotternder Mensch erfahren und praktisch gelehrt hat: Sprache wird nicht durch Buchstaben, sondern durch Klang, Hören, Atmung und innere Haltung reguliert.
Dieses dreistündige Seminar interpretiert Hausdörfers Ansatz in heutiger Sprache neu um. Ein kurzer neurowissenschaftlicher Einstieg dient als Aufmacher: Er erklärt, warum Kontrolle, Selbstüberwachung und Druck auf das Sprechen, auf uns selbst, verschärfend wirken – und warum Ton, Rhythmus und Gelassenheit regulierend wirken.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen Erfahrung, Entlastung und Selbsthilfe – nicht Technik, nicht Arbeit am Symptom.
Das Seminar richtet sich an stotternde Menschen, die sich selbst besser verstehen, sich beim Sprechen entlasten und ihren Ton wieder als Begleiter im Alltag erleben möchten. Wir wollen das stärken, was wir gut können.
AK 7: Keine Angst vor der Angst
Monika Böger ist Encouraging-Trainerin nach dem Schoenaker-Konzept und individualpsychologische Beraterin. Als selbst Betroffene bietet sie mit großer Begeisterung Seminare für die BVSS und die Kasseler Stottertherapie an.
Kennst Du das auch? Eine wichtige Situation steht bevor, und plötzlich meldet sich die innere Anspannung: Eine Vorstellungsrunde, eine Präsentation oder eine Einladung zu einer Party, bei der Du niemanden kennst - alles Sprechsituationen, die Du wahrscheinlich schon oft gemeistert hast und doch ist da immer wieder diese Angst, mit der Du Dir gerne selbst im Weg stehst.
In diesem Arbeitskreis beschäftigen wir uns damit, wie Angst entsteht, welche Funktion sie hat und wie wir lernen können, ihr nicht mehr auszuweichen. Statt gegen das Gefühl anzukämpfen, entwickeln wir Strategien, um handlungsfähig zu bleiben und die es uns ermöglichen, uns Schritt für Schritt in Situationen zu bewegen, die für uns wichtig sind.
Mit Impulsen aus der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) sowie dem Encouraging Training beschäftigst Du Dich in diesem Arbeitskreis damit, wie Du innere Klarheit gewinnst, Dich an Deinen Stärken und Fähigkeiten orientierst und einen selbstbestimmteren Umgang mit herausfordernden Sprechsituationen entwickelst.
AK 8: Meditation
Christin Holznagel: Ich bin Mutter eines Sohnes und lebe in Patchwork mit meinem Partner, seiner Tochter und meinem Sohn im Wechselmodell. In meiner Freizeit singe ich im Gospelchor, lese gerne, mache Yoga, meditiere, gehe gerne in die Natur und freue mich an jeglicher kreativen Tätigkeit. Genauso vielseitig ist auch mein Beruf als Ergotherapeutin. Ich arbeite nun seit 2008 im psychiatrischen Bereich und bildete mich weiter in verschiedenen Kommunikationstechniken, zur PMR-Anleiterin, zur Gartentherapeutin, Yoga-Lehrerin und Meditationsleiterin. In meinem Berufsfeld kann ich mich dementsprechend individuell einlassen. Meine Teilnehmer, die stottern, profitieren vor Allem von den stressreduzierenden Maßnahmen. Sie werden gelassener und können mit ihren Emotionen besser umgehen.
Im Arbeitskreis beschreibe ich meinen Weg zur Meditation.
Die Teilnehmer werde ich mitnehmen, sodass sie Schritt für Schritt einen Einblick in Stressabbau, Entspannung und Meditation bekommen. Sie werden die Übungen am eigenen Körper erleben und können sich im Anschluss entscheiden, wo sie im Alltag weitermachen möchten.
AK 9: Mentale Gesundheit mit und in der Natur
Frau Heike Albers-Germer leitet die Selbsthilfekontaktstelle in Nienburg/ Weser und hat schon in vielen verschiedenen Settings Kurse für Selbsthilfegruppen angeboten. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin und hat zahlreiche Zusatzqualifikationen erworben, z.B. als Entspannungs- und Resilienztrainerin und als Naturtherapeutin/-coach.
Im Seminar werden Methoden vorgestellt, die darauf abzielen, psychisch belastenden Stress zu reduzieren oder abzubauen. Besondere Beachtung findet das Mentale Training in der Natur, hier soll der Workshop, falls es die Wetterlage erlaubt, auch durchgeführt werden. (Außer bei Sturm oder Gewitter, bitte an wettergerechte und Outdoortaugliche, also bequeme und nicht schmutzempfindliche, Bekleidung denken).
Die Teilnehmenden werden die Natur als Ressource kennen lernen und Methoden erleben, die sie künftig zur Entspannung nutzen können. Dies kann im besseren Umgang mit den alltäglichen Belastungen unterstützen sowie Gelassenheit in stressigen Alltagssituationen fördern. Es wird aufgezeigt, warum sich gerade der Aufenthalt in der Natur zur Stressbewältigung besonders gut eignet.
Kleine Theoretische Inputs zu ressourcenorientierten Stressmodellen, Stressreaktionen und Bewältigungsstrategien sowie Ursprung und Nutzen mentaler Techniken zum Stressabbau werden mit praktischen Übungseinheiten erfahrbar und sollen motivieren das Gelernte im Alltag anzuwenden.
Ein Handout in digitaler Form wird den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung gestellt um, dass Gelernte zu verstetigen.
AK 10: Pastellmalerei der besonderen ART
Ich bin Künstlerin und Kunstpädagogin (Jahrgang 1964) und arbeite seit 35 Jahren mit Kindern und Jugendlichen in der Schule. Seit 2019 gebe ich Privatkurse in meinem Atelier auf der Carlshöhe 78 in Eckernförde.
Mein besonderes Interesse liegt darin, während des Malprozesses die Bedürfnisse jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers zu erkennen, Leichtigkeit und Entspannung zu vermitteln und Begeisterung und Kreativität zu entlocken sowie Selbstvertrauen zu stärken. Die Pastellmalerei eignet sich hierfür besonders gut, da die Farben aus reinen Pigmenten bestehen, die farbintensiv sind und somit eine große Ausdruckskraft besitzen. Dadurch, dass sie mit den Händen aufgetragen werden, findet ein unmittelbarer Zugang zum Material statt, was eine sinnliche Erfahrung ermöglicht und emotional das Wohlbefinden steigert. Gerade dieser spürbare Umgang mit den Materialien schafft einen schnellen Zugang zu sich selbst und kann Blockaden lösen. Zusätzlich führt die Faszination der Farbenvielfalt zu einem besonderen Erlebnis, das anregend ist, diese Art des künstlerischen Tuns auch im häuslichen Umfeld weiter zu verfolgen und so auf nachhaltige Weise einen neuen Zugang zur Entspannung und zu einem gestärkten, positiven Selbstgefühl zu finden.
AK 11: Reden vor Publikum – leicht gemacht
Referentin: Petra Schmiedecke | Alter: 68 Jahre | Wohnort: Oldenburg, Niedersachsen
Beruf: freischaffende Künstlerin, Sparte Malerei
Meine Passion: immer wieder Möglichkeiten zu finden, wie ich mit meinem Stottern ein erfülltes Leben haben kann.
Kompetenzen: langjährige Kurserfahrungen zum Thema Rhetorik, in berufsbildenden Maßnahmen und in der Selbsthilfe
Vor anderen zu sprechen kann aufregend, manchmal aber auch einschüchternd sein. Gerade für Menschen, die stottern, fühlt es sich oft so an, als stünde ein riesiger Berg im Weg. In diesem Arbeitskreis gehen wir diesen Berg gemeinsam Schritt für Schritt an – in deinem eigenen Tempo, mit viel Verständnis und Unterstützung.
Du hast hier die Chance, in einem geschützten Raum Neues auszuprobieren: kleine spontane Vorträge halten, deine Stimme entdecken und erleben, wie es sich anfühlt, wenn Zuhören und Sprechen miteinander in Einklang kommen. Denn gutes Zuhören ist genauso wichtig wie das Reden selbst. Es geht auch um die Verbindung des Redners mit seinen Zuhörern – und es macht Mut, wenn man merkt: „Mein Publikum hört mir wirklich zu.“
Wir werden zusammen lachen, ausprobieren und spielerisch lernen, wie man mit kleinen Übungen große Fortschritte machen kann. Niemand muss perfekt sein – es geht um Mut, um das Dazugehören und darum, deine ganz eigene Stärke beim Sprechen zu entdecken.
Ob du gerade erst beginnst oder schon länger nach neuen Wegen suchst: Dieser Arbeitskreis lädt dich ein, dich selbst neu zu erleben, deine Ängste loszulassen und das Reden Schritt für Schritt leichter werden zu lassen.
AK 12: Sprechen und Kreativität
Referentinnen: Clara Schnare und Ines Dering
Ines Dering ist bei Stralsund zu Hause. Sie arbeitet als Heilerzieherin in den Stralsunder Werkstätten. In ihrer Freizeit betätigt sie sich mit Liebe im Garten, liest gerne und entwickelt kreative Projekte.
Mein Name ist Clara Schnare, ich wohne in Hannover und arbeite als Erzieherin. In meiner Freizeit lese ich gerne, verbringe Zeit mit Familie, Freunden und meinem Pflegepferd und gehe gerne auf Konzerte.
In unserem Arbeitskreis möchten wir mit Euch kreativ beisammen sein und dabei die maritime Welt um Stralsund mit einbeziehen. Wir bieten Euch für das Ausleben Eurer Kreativität zwei Möglichkeiten an und wollen damit Eure Begeisterung wecken. Die Betätigung stärkt das Selbstvertrauen und führt zu Ruhe und Ausgeglichenheit. Dabei ist Kommunikation ohne Druck möglich. Das Sprachzentrum wird durch Kreativität entspannt und aufgelockert.
Wir freuen uns auf euch und versprechen euch, mit Vergnügen und Spaß zu einem wunderbaren Ergebnis zu kommen.
AK 13: Stadtrundgang – Stralsund sprechend entdecken
René Galgon arbeitet als Laboringenieur in der Halbleiterentwicklung. Er stottert seit seiner Kindheit und engagiert sich seit 2009 in der Hamburger Stotterer-Selbsthilfe. Dazu ist er in der stotternden Theatergruppe „Block-Busters“ aktiv.
Wir sind zu Gast in einem Weltkulturerbe, der historischen Hansestadt Stralsund, dem Tor zur Insel Rügen. Lasst uns gemeinsam durch die mittelalterlichen Gassen bummeln, die Sehenswürdigkeiten der alten Stadt entdecken und Fischbrötchen am Strelasund schlemmen. Auf unserer Route durch die Altstadt besuchen wir mit der Marienkirche das zeitweise höchste Gebäude der Welt, besichtigen Türme und Tore der erhaltenen Stadtbefestigung und entdecken am Alten Markt die prachtvollen Patrizierhäuser und die steinernen Zeugen der schwedischen Zeit. Vom Rathaus mit der berühmten Backsteinfassade geht es hinunter zum Hafen, wo das Ozeaneum und die Gorch Fock auf uns warten.
Es gibt einige vorbereitete Kurzvorträge zu jeweiligen Sehenswürdigkeiten, die jedem der Teilnehmer Gelegenheit geben werden, in seiner individuellen Sprechtechnik vor der Gruppe eine Rede zu üben.
AK 14: Bewegung gibt Stimme
Laine Quesada Abreu
Ich bin Tanzpädagogin und lebe und arbeite seit über 33 Jahren in Deutschland.
Meine Leidenschaft brennt in den Flammen des Tanzes – von Salsa, Son, Burlesque, Chair-Dance und Zumba über Afro bis hin zu Modern Dance. In dieser Zeit durfte ich sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Festivals unterrichten und auftreten. Meine Arbeit steht für Energie, Vielfalt und Ausdruck – Tanz als Kraft, Verbindung und Lebensgefühl.
Manchmal sagt ein Tanzschritt mehr als tausend Worte – besonders dann, wenn Worte schwerfallen.
In unserem Zumba-Arbeitskreis in Stralsund entsteht ein geschützter Raum für Begegnung, Austausch und Selbststärkung – frei von Bewertung und Leistungsdruck. Hier zählt nicht Perfektion, sondern Freude an der Bewegung.
Gemeinsam – Menschen mit und ohne Stottern – bewegen wir uns zu Musik, die verbindet. Wir lachen, wir schwitzen, wir wachsen.
Schritt für Schritt bauen wir Hemmungen ab und stärken unser Selbstvertrauen.
Ich freue mich darauf, diesen Raum gemeinsam mit euch zu gestalten – lebendig, unterstützend und voller Energie.
Gemeinsam stark – Schritt für Schritt.